Gewalt am Arbeitsplatz

 

Gewalt am Arbeitsplatz

 

Gewalt am Arbeitsplatz ist jede Handlung, Begebenheit oder von angemessenem Benehmen abweichendes Verhalten, wodurch eine Person im Verlauf oder in direkter Folge ihrer Arbeit schwer beleidigt, bedroht, verletzt, oder verwundet wird.

 Der Ort an dem wir den größten Teil unseres Lebens zwischen dem 15- und 65 Lebensjahr verbringen ist der Arbeitsplatz. Während der Arbeitszeit können uns unterschiedliche Arten von Gewalt begegnen. Am Häufigsten findet man hier die physische, psychische, oder verbale Form der Gewalt vor. Abhängig von der Art der Beschäftigung, können die unterschiedlichen Arten der Gewalt sowohl von Kundinnen und Kunden als auch von Mitarbeitern ausgehen.

 Jeder Mensch empfindet Gewalt, abhängig von der eigenen Verfassung sehr subjektiv, sodass die Toleranzschwelle für jeden Einzelnen individuell hoch ist. Durch das unterschiedliche Empfinden von Gewalt ist es sehr wichtig zu wissen, dass der Umgang mit ihr auch unterschiedlich verarbeitet wird. Sehr wahrscheinlich wird uns ein am Telefon pöbelnder Kunde, kurz nach unserem Urlaub weniger anhaben können, als nach einem Unfall auf dem Weg zur Arbeit.

 In Deutschland werden Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten am Arbeitsplatz durch das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) geregelt. Das Gesetz regelt Pflichten des Arbeitgebers zur Verhütung von Unfällen und arbeitsbedingten Gefahren bei der Arbeit. Zu den Pflichten gehören unter anderem die Durchführung aller Maßnahmen unter Berücksichtigung der betrieblichen Begebenheiten, deren Überprüfung und Anpassung. Ableitend aus diesem Gesetz dient der Arbeitsschutz sehr gut dazu, zur präventiven Umsetzung beizutragen. Bereits beim Bau von Gebäuden oder bei der Arbeitsplatzbeschreibung, hat der Arbeitgeber unter Einbeziehung der Gleichstellungsbeauftragten, des medizinischen Dienstes sowie des Betriebsrates die Gelegenheit die Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Gewalt am Arbeitsplatz minimiert werden kann. Auch bei bestehenden Gegebenheiten ist ein guter Arbeitsschutz ein probates Mittel um präventiv wirken zu können.

Der Arbeitsschutz als Ganzes, ist in jeder Organisationseinheit möglich. Er fängt bei präventiven Maßnahmen an und dient bis zur Hilfestellung für Betroffene.

 

Trotz aller Vorkehrungen ist der Ernstfall eingetreten. Was tun?

Bei akuter Gefährdung für Leib und Leben ist eine effektive Selbstverteidigung die erste Wahl, um sich selbst zu schützen. Da diese sehr unterschiedlich ausfallen kann und der Sachverhalt nicht immer leicht zu beschreiben ist, ist es sehr wichtig, eine genaue Dokumentation des Ereignisses durchzuführen. Psychische (emotionale) wie auch physische (körperliche) Folgen einer Gewalttat können jedoch auch deutlich später auftreten. Nur mit Hilfe einer genauen Dokumentation können dann Ansprüche an Unfallversicherungsträger gestellt werden.

Diese Dokumentation kann ggf. auch zivil- oder strafrechtlich sehr hilfreich sein. Die vollständige und detailgetreue Dokumentation des Sachverhaltes, hat den Vorteil, dass  Meldungen an den zuständigen Unfallversicherungsträger positiv ausgewertet werden können, wenn durch das eingetroffene Ereignis eine Arbeitsunfähigkeit resultiert.

 

Sie tragen Sorge dafür, dass keine Gewalt an ihrem Arbeitsplatz entsteht!

Wir können sie dabei unterstützen. Rufen Sie uns unverbindlich an. Gerne besuchen wir Sie in Ihrem Unternehmen oder bieten in unseren Räumlichkeiten auf Sie zugeschnittene Präventionskurse an.

 

Ihr Sync!Tactics Team